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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Reconnect Resilienz – Verena Lewinski-Reuter Stand: [24.07.2026]
Anbieterin: [Verena Lewinski-Reuter] · genaue Anschrift siehe Impressum
Teil A – Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Geltungsbereich, Begriffe
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Anbieterin und ihren Kundinnen und Kunden über Coachingleistungen (Teil B) sowie über den Erwerb digitaler Inhalte und physischer Waren (Teil C). (2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist, wer in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). (3) Abweichende Bedingungen der Kundin werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 Vertragssprache, Vertragstext
Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird von der Anbieterin gespeichert; die Kundin erhält die Vertragsdaten und diese AGB nach Vertragsschluss in Textform.
§ 3 Preise, Umsatzsteuer
(1) Alle angegebenen Preise sind Endpreise gegenüber Verbrauchern und verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern eine solche anfällt. [Alternativ bei Kleinunternehmerregelung: „Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.”] (2) Bei physischen Waren fallen zusätzlich Versandkosten an, die vor Abgabe der Bestellung gesondert ausgewiesen werden.
Teil B – Coaching
§ 4 Gegenstand und Abgrenzung der Leistung
(1) Die Anbieterin erbringt Coaching- und Beratungsleistungen im Bereich Resilienz, Stressregulation und Selbstwahrnehmung, überwiegend als Einzelsitzung („Session”) im Eins-zu-eins-Format. (2) Coaching ist keine Heilbehandlung. Die Leistungen der Anbieterin ersetzen weder ärztliche noch psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung, weder Diagnose noch Therapie im Sinne des Heilpraktikergesetzes. Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Krankheiten behandelt und keine Heilversprechen abgegeben. (3) Die Kundin bleibt für die Inanspruchnahme ärztlicher oder therapeutischer Hilfe selbst verantwortlich. Bestehen Anhaltspunkte für eine behandlungsbedürftige körperliche oder psychische Erkrankung, ist die Kundin verpflichtet, dies vor Vertragsschluss mitzuteilen; die Anbieterin ist in diesem Fall berechtigt, den Vertragsschluss abzulehnen oder den Vertrag zu beenden. (4) Das Coaching ist ein Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Geschuldet ist die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Sessions, nicht der Eintritt eines bestimmten Erfolges. Ein bestimmtes Ergebnis wird nicht zugesagt und kann nicht zugesagt werden, da der Erfolg maßgeblich von der Mitwirkung der Kundin abhängt.
§ 5 Zustandekommen des Coachingvertrags
(1) Die Darstellung der Coachingangebote auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. (2) Der Vertrag kommt zustande durch Buchung über das Buchungssystem, per E-Mail oder in sonstiger Textform und die Annahme durch die Anbieterin (Buchungsbestätigung in Textform). (3) Die Anbieterin ist nicht verpflichtet, ein Angebot anzunehmen.
§ 6 Durchführung, technische Voraussetzungen
(1) Die Sessions finden ausschließlich remote statt, per Telefon oder per Videokonferenz (Zoom oder ein vergleichbarer Dienst). (2) Eine Session dauert [z. B. 60] Minuten. (3) Die Kundin ist für ihre technische Ausstattung selbst verantwortlich: eine stabile Internetverbindung bzw. Telefonverbindung, ein geeignetes Endgerät sowie eine ungestörte, vertrauliche Umgebung. (4) Fällt eine Session aus technischen Gründen aus, die im Verantwortungsbereich der Anbieterin liegen, wird ein Ersatztermin angeboten. Störungen im Verantwortungsbereich der Kundin gehen zu deren Lasten; § 7 gilt entsprechend. (5) Eine Aufzeichnung der Sessions – durch beide Seiten – ist nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung der jeweils anderen Seite zulässig.
§ 7 Termine, Absage, Verspätung
(1) Termine werden individuell vereinbart und sind verbindlich. (2) Die Kundin kann einen Termin bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei absagen oder verschieben (Textform genügt). (3) Bei späterer Absage oder Nichterscheinen ist die Anbieterin berechtigt, eine pauschale Entschädigung zu verlangen: a) bei Absage zwischen 48 und 24 Stunden vor Beginn: 50 % des Sessionhonorars, b) bei Absage weniger als 24 Stunden vor Beginn oder bei Nichterscheinen: 100 % des Sessionhonorars. (4) Der Kundin bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein Schaden überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger ist als die Pauschale. Der Anbieterin bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten. (5) Erscheint die Kundin verspätet, verkürzt sich die Session entsprechend; das volle Honorar bleibt geschuldet. Erscheint die Kundin ohne Abmeldung nicht innerhalb von 15 Minuten nach dem vereinbarten Beginn, gilt der Termin als versäumt im Sinne von Absatz 3 b). (6) Bei nachgewiesener Verhinderung aus wichtigem Grund (insbesondere Krankheit mit Nachweis) sucht die Anbieterin nach einer einvernehmlichen Lösung.
§ 8 Paket Reconnect 3-Monats-Resilienztraining
1. Leistungsumfang und Laufzeit
Das Reconnect Resilience Training ist ein Resilienz- und Coachingprogramm als Angebotspaket über einen festgesetzten Zeitraum. Es umfasst die auf der Webseite angegebenen Coaching-Sitzungen innerhalb eines Zeitraums von regelmäßig drei Monaten sowie die im jeweiligen Angebot ausdrücklich genannten weiteren Leistungen..
Die Programmlaufzeit beginnt zu dem bei Buchung vereinbarten Zeitpunkt und beträgt in der Regel drei Monate. Das Programm endet nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit automatisch. Eine gesonderte Kündigung zum Ende der Laufzeit ist nicht erforderlich.
2. Vergütung und Ratenzahlung
Der Gesamtpreis für das dreimonatige Reconnect Resilience Training ist auf der Angebotsseite ausgeschrieben.
Die Vergütung kann wahlweise als Einmalzahlung oder in drei monatlichen Ratengezahlt werden. Die Vereinbarung einer Ratenzahlung betrifft ausschließlich die Zahlungsweise. Sie stellt keine monatlich kündbare Mitgliedschaft und keinen monatlich neu abgeschlossenen Vertrag dar.
Auch bei vereinbarter Ratenzahlung wird das Reconnect Resilience Training als einheitliches dreimonatiges Gesamtprogramm gebucht. Für enthaltene Leistungen von Drittanbietern übernimmt die Coaching-Anbieterin weder Gewähr einer ordnungsgemäßen Leistungsdurchführung noch eine Haftung. Bei Laboranalysen durch den Kooperationspartner HealtBioCare besteht das Vertragsverhältnis zwischen Kund:Innen und Labor. Die Coaching-Anbieterin stellt als Leistung im Rahmen des Coachingverältnisses die Unterstützung bei der Ergebnisauswertung und Umsetzung im Alltag zur Verfügung.
3. Kündigung und vorzeitige Beendigung
Das Reconnect Resilience Training wird für eine feste Laufzeit von drei Monaten geschlossen. Eine ordentliche Kündigung während dieser vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen.
Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Gesetzliche Rechte des Kunden, insbesondere ein gegebenenfalls bestehendes Widerrufsrecht, bleiben hiervon unberührt.
4. Termine und Durchführung
Die Coaching-Termine werden individuell vereinbart und sollen grundsätzlich innerhalb der dreimonatigen Programmlaufzeit wahrgenommen werden.
Kann ein vereinbarter Termin nicht wahrgenommen werden, ist die andere Vertragspartei so früh wie möglich zu informieren. Soweit eine Verschiebung organisatorisch möglich ist, wird ein Ersatztermin innerhalb der verbleibenden Programmlaufzeit vereinbart.
Ein Anspruch auf eine Verlängerung der Programmlaufzeit allein aufgrund nicht wahrgenommener oder vom Kunden verschobener Termine besteht nicht, sofern nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart wird.
5. Inner Balance Biofeedback-Gerät im Reconnect Resilience Training
Teilnehmer des dreimonatigen Reconnect Resilience Trainings können auf Wunsch für die Dauer des Programms ein Inner Balance Biofeedback-Gerät leihweise zur Verfügung gestellt bekommen.
Für die reguläre dreimonatige Programmlaufzeit wird für das Gerät keine zusätzliche Leihgebühr erhoben.
Für das Leihgerät wird einmalig eine Kaution in Höhe von 80,00 € erhoben. Die Kaution wird nach ordnungsgemäßer Rückgabe des Gerätes zurückerstattet.
Das Gerät bleibt während der gesamten Leihdauer Eigentum des Verleihers.
Das Leihgerät ist nach Ablauf der dreimonatigen Programmlaufzeit vollständig und in ordnungsgemäßem Zustand zurückzugeben beziehungsweise zurückzusenden.
Eine Verlängerung der Leihdauer ist nur nach vorheriger Vereinbarung möglich. Für jede angefangene weitere Woche nach Ablauf der vereinbarten dreimonatigen Leihdauer wird eine Leihgebühr von 15,00 € pro Woche berechnet.
6. Leihgerät bei Reconnect Einzelsessions
Auch im Rahmen einzelner Reconnect Sessions kann – sofern ein Gerät verfügbar ist – ein Inner Balance Biofeedback-Gerät ausgeliehen werden.
Die Leihgebühr beträgt 15,00 € pro Woche.
Zusätzlich wird eine einmalige Kaution in Höhe von 80,00 € erhoben. Die Kaution wird nach ordnungsgemäßer und vollständiger Rückgabe des Gerätes zurückerstattet.
Die jeweilige Dauer der Ausleihe wird individuell vereinbart. Eine Verlängerung bedarf einer vorherigen Vereinbarung und wird ebenfalls mit 15,00 € je angefangener Wocheberechnet.
7. Umgang mit dem Leihgerät und Rückgabe
Der Kunde verpflichtet sich, das Leihgerät sorgfältig und ausschließlich entsprechend seiner vorgesehenen Nutzung sowie den Herstellerhinweisen zu verwenden.
Das Gerät darf ohne vorherige Zustimmung weder an Dritte weitergegeben noch dauerhaft verändert werden.
Normale, durch den vertragsgemäßen Gebrauch entstehende Gebrauchsspuren gelten nicht als Beschädigung.
Bei Verlust oder einer vom Kunden zu vertretenden Beschädigung des Gerätes bleiben gesetzliche Ersatzansprüche vorbehalten.
Nach Beendigung der vereinbarten Leihdauer ist das Gerät einschließlich des zur Verfügung gestellten Zubehörs zurückzugeben.
Die Kaution wird nach Rückerhalt und Prüfung des Gerätes zurückerstattet, soweit keine berechtigten Gegenansprüche im Zusammenhang mit dem Leihverhältnis bestehen.
8. Widerrufsrecht
Sofern der Kunde Verbraucher ist und der Vertrag im Fernabsatz, insbesondere über die Website, per E-Mail, telefonisch oder im Rahmen einer Online-Buchung abgeschlossen wird, steht ihm grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
Wünscht der Kunde ausdrücklich, dass mit der Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist begonnen wird, kann die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist aufgenommen werden. Für den Fall eines späteren Widerrufs gelten die gesetzlichen Regelungen über einen gegebenenfalls zu zahlenden Wertersatz für bereits erbrachte Leistungen.
Das gesetzliche Widerrufsrecht und sonstige zwingende Verbraucherrechte werden durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht eingeschränkt.
§ 9 Mitwirkung der Kundin
(1) Das Coaching setzt die aktive, eigenverantwortliche Mitwirkung der Kundin voraus. (2) Die Kundin entscheidet eigenverantwortlich, ob und wie sie Impulse, Übungen und Empfehlungen aus dem Coaching umsetzt. Sie trifft ihre Entscheidungen selbst und trägt die Verantwortung für deren Folgen. (3) Die Kundin versichert, dass sie sich zum Zeitpunkt des Coachings nicht in einer akuten psychischen Krise befindet und nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder bewusstseinsverändernden Substanzen an den Sessions teilnimmt.
§ 10 Vergütung und Zahlung
(1) Das Honorar ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Buchungsbestätigung. (2) Einzelsessions sind, sofern nicht anders vereinbart, vor der Session fällig. Das Paket ist vor der ersten Session fällig, sofern keine Ratenzahlung vereinbart wurde. (3) Bei vereinbarter Ratenzahlung bleibt die Zahlungspflicht auch dann in voller Höhe bestehen, wenn die Kundin Sessions nicht abruft; Absatz 4 und § 8 Abs. 6 bleiben unberührt. (4) Kommt die Kundin in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen. Die Anbieterin ist berechtigt, weitere Sessions bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückzustellen.
§ 11 Vertraulichkeit
(1) Die Anbieterin behandelt alle Informationen aus dem Coaching vertraulich. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus. (2) Hinweis: Coaches unterliegen keiner gesetzlichen Schweigepflicht im Sinne des § 203 StGB und haben kein Zeugnisverweigerungsrecht. Eine Offenlegung erfolgt nur, soweit gesetzliche Pflichten dies erfordern oder Gefahr für Leib und Leben besteht. (3) Auch die Kundin behandelt Inhalte, Methoden und Materialien vertraulich.
Teil C – Shop: digitale Produkte und Waren
§ 12 Zustandekommen des Kaufvertrags
(1) Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein bindendes Angebot dar. (2) Durch Anklicken des Bestellbuttons gibt die Kundin ein verbindliches Angebot ab. Zuvor kann sie ihre Eingaben prüfen und korrigieren. (3) Der Zugang der Bestellbestätigung stellt noch keine Annahme dar. Der Vertrag kommt zustande mit der Auftragsbestätigung, der Bereitstellung des digitalen Produkts oder dem Versand der Ware.
§ 13 Digitale Produkte, Nutzungsrechte
(1) Digitale Produkte (z. B. Meditationen, Workbooks, Kartendecks als Download) werden nach Zahlungseingang zum Download oder in einem geschützten Bereich bereitgestellt. (2) Die Kundin erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zum privaten, nicht-gewerblichen Gebrauch. (3) Untersagt sind insbesondere: Vervielfältigung über den privaten Gebrauch hinaus, Weitergabe an Dritte, öffentliche Zugänglichmachung, Weiterverkauf sowie Nutzung zu gewerblichen oder Ausbildungszwecken. Eine gewerbliche Nutzung bedarf einer gesonderten Lizenzvereinbarung. (4) Die Kundin ist für die technischen Voraussetzungen zur Nutzung (geeignetes Endgerät, Software, Speicherplatz) selbst verantwortlich. Die Systemanforderungen sind der jeweiligen Produktbeschreibung zu entnehmen.
§ 14 Lieferung physischer Waren, Versand, Gefahrübergang
(1) Die Lieferung erfolgt an die von der Kundin angegebene Lieferanschrift innerhalb der in der Produktbeschreibung genannten Liefergebiete. (2) Lieferfristen sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. (3) Ist die Kundin Verbraucherin, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs mit Übergabe der Ware an sie über. Ist die Kundin Unternehmerin, geht die Gefahr mit Übergabe an das Transportunternehmen über. (4) Ist ein Produkt nicht lieferbar, informiert die Anbieterin unverzüglich; bereits geleistete Zahlungen werden erstattet.
§ 15 Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Anbieterin.
§ 16 Besondere Hinweise zu Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmitteln
(1) Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel und keine Arzneimittel. Sie dienen der Ergänzung der allgemeinen Ernährung und sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. (2) Die angegebene empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden. Produkte sind außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren. (3) Angaben zu Produkten dienen der Beschreibung und stellen keine Zusicherung von Eigenschaften und keine Heilaussagen dar. Sie ersetzen keine ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Bei Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme, Schwangerschaft oder Stillzeit ist vor der Einnahme ärztlicher Rat einzuholen. (4) Die verbindlichen Angaben zu Zutaten, Nährwerten, Allergenen und Mindesthaltbarkeit ergeben sich aus der Produktkennzeichnung und der jeweiligen Produktdetailseite. (5) Die Anbieterin weist darauf hin, dass die Empfehlung von Nahrungsergänzungsmitteln im Rahmen eines Coachings nicht als individuelle medizinische Empfehlung zu verstehen ist (§ 4 Abs. 2).
§ 17 Mängelhaftung
(1) Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen zur Mängelhaftung (§§ 434 ff., 327d ff. BGB). (2) Bei digitalen Produkten gelten die Vorschriften über Verträge über digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB) einschließlich der Aktualisierungspflicht, soweit anwendbar. (3) Ist die Kundin Unternehmerin, beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neuen Sachen ein Jahr ab Gefahrübergang; § 20 Abs. 4 bleibt unberührt.
Teil D – Gemeinsame Bestimmungen
§ 18 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung (Anhang 1).
§ 19 Haftung
(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie. (2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) – also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. (3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. (4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin. (5) Die Anbieterin haftet nicht für Entscheidungen, die die Kundin auf Grundlage des Coachings trifft, sowie für deren wirtschaftliche, gesundheitliche oder persönliche Folgen. § 4 Abs. 2 bis 4 und § 9 bleiben unberührt.
§ 20 Urheberrecht
Alle im Rahmen des Coachings und des Shops überlassenen Materialien, Konzepte, Texte, Audios und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Rechte werden nur im Umfang von § 13 eingeräumt.
§ 21 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung, abrufbar unter [Link].
§ 22 Streitbeilegung
Die Anbieterin ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.
§ 23 Anwendbares Recht, Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. (2) Ist die Kundin Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz der Anbieterin. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Anhang 1 – Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage
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bei Dienstleistungen (Coaching) und digitalen Inhalten: ab dem Tag des Vertragsabschlusses;
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bei Warenlieferungen: ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat;
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bei mehreren Waren aus einer Bestellung, die getrennt geliefert werden: ab Inbesitznahme der letzten Ware.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns [Name, Anschrift, Telefon, E-Mail] mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Bei Warenlieferungen: Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.
Bei Dienstleistungen: Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Erlöschen des Widerrufsrechts
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Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und Sie vor Beginn der Ausführung ausdrücklich zugestimmt und Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verlieren.
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Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir mit der Vertragserfüllung begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Erfüllung beginnen, und Sie Ihre Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt haben; wir Ihnen eine Bestätigung des Vertrags nach § 312f BGB zur Verfügung gestellt haben.
Ausschluss des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht besteht nicht bzw. erlischt vorzeitig bei:
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Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde;
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versiegelten Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde (dies betrifft insbesondere Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel);
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Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden.
Anhang 2 – Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: [Name, Anschrift, E-Mail]
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*)/erhalten am (*): _______ Name des/der Verbraucher(s): _______ Anschrift des/der Verbraucher(s): _______ Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): _______ Datum: _______
(*) Unzutreffendes streichen.
Fragen zu den AGB?
Bei Rückfragen wende dich bitte an [deine E-Mail-Adresse].